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Das Solarkraftwerk Serpa in Portugal hat im ersten Jahr 102 % des erwarteten Energieertrags geliefert.

Gründe für die Photovoltaik

Die Photovoltaik (PV) vereint die ökologischen Vorteile der erneuerbaren Energien mit der praktischen Anwendbarkeit herkömmlicher Energieproduktion.

Spezifische Energiekosten

Die spezifischen Energiekosten (Levelized Cost of Energy, LCOE) werden berechnet, um verschiedene Formen der Energieerzeugung in €/kWh zu vergleichen. Bei den LCOE handelt es sich um die Gesamtinstallationskosten eines Systems (einschließlich der Kosten für Grund, Baumaterial, Bau und Wartung), geteilt durch die vom System erzeugte Energie.
  • Im Unterschied zur Windkraft erzeugen Photovoltaikanlagen an Sommertagen zu Spitzenlastzeiten den meisten Strom. Bei der Stromproduktion mithilfe von Windkraft wird der meiste Strom zumeist in den kälteren Jahreszeiten und nachts erzeugt. Somit bietet die Windkraft nicht die selbe Energieverfügbarkeit wie die Photovoltaik. Zudem sind für Photovoltaik keine oder nur wenige bewegliche Teile erforderlich, wodurch die Kosten für Betrieb und Wartung niedriger ausfallen als bei Solarthermie oder Windkraft.

 

  • Herkömmlichen Energiequellen (Gaskraftwerke, Gas-und-Dampf-Kombinationen, Atomkraftwerke) fehlt die Skalierbarkeit. Dagegen kann die Systemgröße von Photovoltaik-Kraftwerken problemlos nach Bedarf vergrößert werden, was eine schnellere Installation und eine Stromerzeugung schon innerhalb von Wochen nach Baubeginn ermöglicht. Dadurch werden die Gesamtkosten gesenkt, und die Einsparungen sind sofort spürbar.

«Das Serpa-Projekt ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie sich die Zusammenarbeit zwischen einem Kreditinstitut, einem Hersteller und einem Entwickler für Hightech-Anlagen positiv auf die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt in Portugal auswirken kann. »

—Mario Armero, Vorsitzender von GE Portugal und Spanien